
OTC Derivate
Zentrale Kontrahenten und Transparenzvorschriften bei OTC Derivaten
Nach dem Willen der EU-Kommission sind ab Ende 2012 alle standardisierten OTC Derivate ausschließlich nur noch über zentrale Kontrahenten (Central Counterparties, CCP) abzuwickeln. Durch Einsetzung einer zentralen Gegenpartei bei der Abwicklung der bisherigen bilateralen OTC-Handelsgeschäfte zwischen zwei Banken soll das Kontrahentenrisiko sowie das operationelle Risiko durch die verpflichtende Anwendung elektronischer Mittel zur Bestätigung der Konditionen von OTC- Derivatekontrakten, für die Banken reduziert werden. Eine höhere Transparenz dieser bisher undurchsichtigen Geschäftsart soll erreicht werden durch die Verpflichtung, dass alle OTC-Derivatekontrakte (Standardisiert, Nicht-Standardisiert) an ein Transaktionsregister zu melden sind und somit den Aufsichtsbehörden zugänglich gemacht werden.
Diese Regelung gilt spätestens ab Ende 2012.
Zum Thema „Regulierung des OTC-Derivatemarktes“ wurde in der 10. Ausgabe 2011 des Risiko Managers ein Artikel von Jan Hrynko (Geschäftsführer, SKS) und Daniela Schröder (Senior Consultant, SKS) veröffentlicht.
